Marc Márquez: «Mehr Leid als Spass in diesem Jahr»

Von Otto Zuber
Marc Márquez

Marc Márquez

Marc Márquez weiss, dass er in Austin normalerweise gut zurechtkommt. Der Repsol-Honda-Star hofft auch in diesem Jahr auf ein gutes Ergebnis, bleibt aber bei seiner Prognose fürs 15. Kräftemessen der Saison vorsichtig.

Marc Márquez hat allen Grund, zuversichtlich aufs anstehende Rennwochenende in Austin zu blicken. Schliesslich konnte der achtfache Champion auf dem «Circuit of the Americas» schon viele Erfolge feiern. Ausserdem erlebte er zuletzt zwei starke Rennen in Aragón und Misano. Vor dem Startschuss in Texas erklärt der Repsol-Honda-Star denn auch: «Ich gehe das Rennen hier etwas anders an als in Misano, denn ich weiss, dass ich hier normalerweise sehr viel Spass habe.»

«Ich werde auch diesmal versuchen, das Fahren zu geniessen, auch wenn ich in diesem Jahr mehr Leid als Spass empfinde», fügt der 28-Jährige an. Und er betont: «Aber wir werden sehen. Es ist sicherlich ein hartes Pflaster mit vielen Richtungswechseln und Bremspunkten. Aber zum Glück gibt es viele Linkskurven, das ist natürlich hilfreich. Ich bin bereit, Spass zu haben. Wenn das Feeling stimmt, dann wird der Rest auch automatisch kommen.»

Vor der Reise nach Texas absolvierten die MotoGP-Stars einen zweitägigen Test in Misano, bei dem Honda ein komplett neues Bike für die Saison 2022 ausprobierte. Der erste Eindruck ist positiv, wie der aktuelle WM-Neunte erzählt: «Es ist ein grosser Unterschied zum aktuellen Bike, und die Ingenieure haben sehr hart gearbeitet. Wir haben unsere Schwächen verbessert, aber natürlich tauchen da immer neue Probleme auf. Wir verstehen aber bereits eine wenig, und das Feedback von Pol Espargaró und mir fiel sehr ähnlich aus. Wir waren Beide schnell damit, das war also ein guter erster Eindruck.»

Gleichzeitig mahnt der 83-fache GP-Sieger: «Wir müssen nun weiterarbeiten und das Bike auch auf anderen Pisten kennenlernen. Wir müssen auch auf Strecken mit weniger Grip testen, denn in Misano war dieser so unglaublich, dass es sehr einfach war, schnell zu sein.»

Stand Fahrer-WM nach 14 von 18 Rennen:

1. Quartararo 234 Punkte. 2. Bagnaia 186. 3. Mir 167. 4. Zarco 141. 5. Miller 140. 6. Binder 124. 7. Aleix Espargaró 104. 8. Viñales 98. 9. Marc Márquez 92. 10. Oliveira 87. 11. Martin 71. 12. Nakagami 70. 13. Rins 68. 14. Pol Espargaró 64. 15. Bastianini 61. 16. Alex Márquez 50. 17. Morbidelli 40. 18. Lecuona 38. 19. Petrucci 37. 20. Marini 28. 21. Rossi 28. 22. Bradl 13. 23. Pirro 8. 24. Pedrosa 6. 25. Savadori 4. 26. Rabat 1.

Konstrukteurs-WM:

1. Ducati 275 Punkte 2. Yamaha 262. 3. Suzuki 184. 4. KTM 178. 5. Honda 148. 6. Aprilia 105.

Team-WM:

1. Monster Energy Yamaha 329 Punkte. 2. Ducati Lenovo 326. 3. Suzuki Ecstar 235. 4. Pramac Racing 216. 5. Red Bull KTM Factory Racing 211. 6. Repsol Honda 163. 7. LCR Honda 120. 8. Aprilia Racing Team Gresini 111. 9. Esponsorama Racing Ducati 89. 10. Tech3 KTM Factory Racing 75. 11. Petronas Yamaha SRT 68.

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