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Ferrari-Junior Mick Schumacher: Beste Leistung 2021

Von Mathias Brunner
Mick Schumacher

Mick Schumacher

Ferrari-Nachwuchsfahrer Mick Schumacher hat in der Türkei seine bislang beste Leistung in einem Abschlusstraining gezeigt: Bei tückischen Verhältnissen konnte der Haas-Pilot glänzen – Startplatz 14.

Als Mick Schumacher nach seinem Abschlusstraining zum Grossen Preis der Türkei aus der Haas-Box trat, brandete spontan Applaus von der Haupttribüne herüber. Dieses Zeichen der Anerkennung hat sich der Ferrari-Nachwuchsfahrer redlich verdient: Rang 14 im Qualifying, seine beste Darbietung in einem Formel-1-Abschlusstraining!

Schon in Le Castellet war Mick schnell genug gewesen, um ins zweite Quali-Segment vorzustossen, aber damals konnte er wegen eines Unfalls nicht an Q2 teilnehmen. Schumacher freut sich: «Das fühlt sich gut an, wir haben uns diesen Rang bei tückischen Verhältnissen erkämpft, uns ist nichts geschenkt worden.»

«Klar haben uns die Verhältnisse in die Hände gespielt, aber wir haben diese Chance dankbar ergriffen. Das Auto fühlte sich prima an. Meine zweitletzte Runde war nicht perfekt gewesen. Ich wusste genau – ich habe jetzt noch eine Möglichkeit, mich zu verbessern. Aber ich war ruhig, denn mir war klar, dass wir den notwendigen Speed haben, um weiterzukommen. Als ich dann die Ziellinie kreuzte, meldete sich mein Renningenieur Gary am Funk, im Hintergrund hörte ich die Leute jubeln, da wusste ich schon, dass wir es geschafft haben; ein wirklich schönes Gefühl!»

Wäre an diesem Tag ohne die gelben Flaggen zum Schluss sogar ein sensationeller Platz in den Top-Ten möglich gewesen? Mick glaubt daran: «Die Strecke wurde immer besser. Und im zweiten Quali-Teil waren wir in Sachen Rundenzeit ungefähr auf Augenhöhe mit Yuki Tsunoda, der am Ende Zehnter geworden ist. Schwer zu sagen, ob es gereicht hätte, aber einige Zehntel hätte ich wohl noch gefunden. Aber möglich wäre das durchaus gewesen.»

Gute Frage: Wieso ist Haas an diesem Wochenende konkurrenzfähiger als auf anderen Strecken? Mick meint: «Vielleicht hat das mit der Charakteristik des Asphalts zu tun, und natürlich helfen uns Mischverhältnisse. Das Feld ist hier zusammen gerückt, und es ist schön, dass wir da mitkämpfen können. Was mich am meisten freut – dieser Speed bei solchen Verhältnissen ist echt, uns ist nichts in den Schoss gefallen.»

Qualifying Istanbul Park

01. Lewis Hamilton (GB), Mercedes W12, 1:22,868
02. Valtteri Bottas (FIN), Mercedes W12, 1:22,998
03. Max Verstappen (NL), Red Bull Racing RB16B-Honda, 1:23,196
04. Charles Leclerc (MC), Ferrari SF21, 1:23,265
05. Pierre Gasly (F), AlphaTauri AT02-Honda, 1:23,326
06. Fernando Alonso (E), Alpine A521-Renault, 1:23,477
07. Sergio Pérez (MEX), Red Bull Racing RB16B-Honda, 1:23,706
08. Lando Norris (GB), McLaren MCL35M-Mercedes, 1:23,954
09. Lance Stroll (CDN), Aston Martin AMR21-Mercedes, 1:24,305
10. Yuki Tsunoda (J), AlphaTauri AT02-Honda, 1:24,368
11. Sebastian Vettel (D), Aston Martin AMR21-Mercedes, 1:24,795
12. Esteban Ocon (F), Alpine A521-Renault, 1:24,842
13. George Russell (GB), Williams FW43B-Mercedes, 1:25,007
14. Mick Schumacher (D), Haas VF-21-Ferrari, 1:25,200
15. Carlos Sainz (E), Ferrari SF21, ohne Zeit
16. Daniel Ricciardo (AUS), McLaren MCL35M-Mercedes, 1:25,881
17. Nicholas Latifi (CDN), Williams FW43B-Mercedes, 1:26,086
18. Antonio Giovinazzi (I), Alfa Romeo C41-Ferrari, 1:26,430
19. Kimi Räikkönen (FIN), Alfa Romeo C41-Ferrari, 1:27,525
20. Nikita Mazepin (RUS), Haas VF-21-Ferrari, 1:28,449

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